Stufe 1 ist die Einstiegsstufe des Chiptunings: Modifikation ausschließlich der ECU-Datei, kein mechanischer Eingriff. Es eignet sich für alle Turbofahrzeuge (Benziner oder Diesel) und Sie erhalten im Durchschnitt +20–30 % Leistung und +30–40 % Drehmoment.
Was ändert sich?
- Turbodruck (Boost)
- Rail-Druck (Diesel) oder Zündzeitpunkt (Benzin)
- Kraftstoffeinspritzkennfeld
- Gewünschtes Drehmomentkennfeld
- Ausstoßbegrenzer Drehzahl/U/Min/Drehmoment
Praxisbeispiel
BMW 320d N47 184 PS serienmäßig → Stufe 1 = 230 PS / 480 Nm. Audi 2.0 TFSI EA888 220 PS → Stufe 1 = 290 PS / 380 Nm.
Zuverlässigkeit
Gut verarbeitet, Stufe 1 ist praktisch so zuverlässig wie das Original. Moderne Autos verfügen ab Werk über überdimensionierte Hardware (Turbo, Einspritzdüsen, Kupplung).
Kosten
200–450 € Zwischen Italien. Siehe Leitfaden für Stufe 1/2/3.
Warum es zuverlässig ist
Stufe 1 nutzt die Spielräume, die Hersteller aus Gründen der Zulassung, Sortimentsabstufung und Produktionstoleranzen im Werk lassen. Da der Turbolader, die Einspritzdüsen und die Kupplung im Allgemeinen überdimensioniert sind, sorgt ein gut abgestimmter Eingriff für eine nahezu serienmäßige Zuverlässigkeit, sofern thermische und mechanische Grenzwerte eingehalten und Prüfsummen beachtet werden.
Was Sie erwartet
Die wirklichen Vorteile hängen vom Motor ab: Common-Rail-Turbodiesel und Benzinturbos reagieren sehr gut, während die Saugmotoren bescheidene Steigerungen bieten. Neben der Spitzenleistung verbessert eine gute Stufe 1 vor allem das Drehmoment bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen und macht das VERKOHLEN damit alltagstauglicher. Es ist immer ratsam, vom ORI des Fahrzeugs auszugehen und das Ergebnis durch einen Straßen- oder Prüfstandstest zu überprüfen.
Häufig gestellte Frage
„Erlischt die Garantie durch Stufe 1?“: Eine Änderung der Software kann Auswirkungen auf die Herstellergarantie haben, und im Falle einer erneuten Flash-Unterstützung kehrt der ORI Zwischen den Werkszustand zurück. Was die Zuverlässigkeit betrifft, sind die Risiken bei intakten Komponenten und bei sorgfältiger Kalibrierung begrenzt, aber bei Motoren, die bereits abgenutzt sind oder deren Wartung vernachlässigt wurde, ist es am besten, zuerst an der Mechanik einzugreifen. Die Überprüfung des Ergebnisses unterwegs oder auf der Werkbank rundet eine perfekt erledigte Arbeit ab.
